Vorsicht bei den Auskünften der Versorgungsträger im Versorgungsausgleichsverfahren

Im Moment bin ich dabei einen gravierenden Fehler eines Kollegen in einem Versorgungsausgleichsverfahren für die Mandantin zu regulieren. Der Kollege hat bei einer betrieblichen Altersversorgung durch Versehen einen falschen akzeptiert, der dann im Beschluss vom übernommen wurde.

Da keiner der Beteiligten Beschwerde gegen den dann auch falschen Beschluss des Gerichts eingelegt hat, ist die Entscheidung rechtskräftig geworden. Die Konsequenz war, dass der Ehefrau im Verhältnis zu dem ausgleichspflichtigen Ehemann ein Anrecht im Wert von sage und schreibe 250.000 € verloren ging .

Bei sorgfältiger Prüfung aller Angaben im Verfahren durch die Rechtsanwälte, aber auch des Gerichts, hätte der ordnungsgemäß durchgeführt werden können. So muss der Kollege auf mein Drängen hin die Sache seiner Haftpflichtversicherung übergeben.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung

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Joachim Heinle – Ihr Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht in Bonn – Bad Godesberg

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