Wann ist ein Ehevertrag sittenwidrig?

Oft soll in einem vor Eheschließung meist nach dem Willen des finanziell stärkeren Ehegatten der und die Vermögensauseinandersetzung, aber auch der Versorgungsausgleich besonders geregelt werden. 

Erfolgt die Regelung durch einen sog. , also Verzicht auf Unterhalt, Zugewinnausgleich und Durchführung des Versorgungsausgleichs, ist bei fehlender Kompensation regelmäßig von einer Sittenwidrigkeit des Vertrages auszugehen, wenn noch hinzukommt, dass sich der die/der Verzichtende in einer Notlage z. B. Schwangerschaft befand oder intellektuell und finanziell der schwächere Teil war .

Aber auch bei nur teilweisem Verzicht sollte zur Vermeidung von Problemen, die insbesondere auch durch einen anderen als den gemeinsam vorgestellten Verlauf der Ehe bedingt sein können, eine sichere Regelung gewählt werden.

Wenn Sie beabsichtigen, einen Ehevertrag abzuschließen, stehe ich Ihnen gerne für eine fundierte umfassende Beratung zur Verfügung.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung

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Joachim Heinle – Ihr Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht in Bonn – Bad Godesberg

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