Letztwillige Verfügungen – Vor- und Nacherbschaft

Will man sicherstellen, dass der nicht in falsche Hände gerät, dann muss man von der Gebrauch machen. Hier kann der einen in der Weise einsetzen, dass nach diesem eine andere Person sein Erbe werden soll. 

Damit steht fest, wo der Nachlass nach Beendigung der Vorerbschaft durch Tod oder oft auch durch Wiederheirat des überlebenden Ehegatten dann „landen“ soll. Auf diese Art und Weise kann eine Abwanderung des Familienvermögens in eine fremde Familie und die Erhaltung des Vermögens z. B. für die erreicht werden.

Der Vorerbe darf nur eingeschränkt über den Nachlass verfügen. So kann er z.B. mietfrei in einem Hausgrundstück wohnen, die Mieten eines Mietshauses einnehmen oder die Zinsen aus einem Geldvermögen verwenden. An die Substanz der Nachlassgegenstände z. B. Geldbestände darf er jedoch nicht ran.

Wird der Erbe zum befreiten Vorerben eingesetzt, dann darf er auch über vorhandenen verfügen, verboten ist ihm jedoch auch wie dem nicht befreiten Vorerben,  über Nachlassgegenstände schenkweise zu verfügen.

Einzelheiten müssen wieder mit dem Anwalt besprochen werden.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung

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Joachim Heinle – Ihr Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht in Bonn – Bad Godesberg

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