Erbschein / Erbscheinerteilungsverfahren

Im Rechtsverkehr kommt dem eine große Bedeutung zu. Für Eintragungen im kann er immer verwendet werden. Insbesondere im Verkehr mit ist er oft unerlässlich, um dort Auskünfte zu erhalten oder gar über ein des Erblassers verfügen zu können.

Kurzum, derjenige, der auf die Berechtigung dessen, der im Erbschein als Erbe ausgewiesen ist, vertraut, wird als gutgläubig behandelt. Das ist für den Erwerb von Nachlassgegenständen von erheblicher Bedeutung.

Der Erbschein wird vom Nachlassgericht auf Antrag hin erteilt, wenn in einem vom Nachlassrichter festgestellt wird, dass der Antragsteller Erbe oder Miterbe ist. In dem Verfahren, in dem der Grundsatz der gilt, kann man insbesondere bei einer zweifelhaften Rechtslage in einem ersten Schritt schon einmal sondieren und klären lassen, wer Erbe geworden ist.

Dies ist insbesondere bei unklaren Formulierungen in letztwilligen Verfügungen oder des Erblassers sehr hilfreich, denn der Richter hat den Sachverhalt von Amts wegen festzustellen und zu durchdringen und alle auftretenden Rechtsfragen zu klären. Allerdings wird durch die Erteilung eines Erbscheins nicht endgültig rechtsverbindlich festgestellt, dass die im Erbschein ausgewiesene Person tatsächlich auch der Erbe ist.

Dies kann rechtsverbindlich nur im Rahmen einer vor dem Prozessgericht geklärt werden.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung

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Joachim Heinle – Ihr Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht in Bonn – Bad Godesberg

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