Erbengemeinschaft – Einleitung

Eine entsteht kraft Gesetzes, wenn der von mehreren Personen beerbt wird. Nach dem Gesetz wird dann jeder Miterbe Zwangsmitglied dieser Gemeinschaft, die auf = Auflösung angelegt ist. 

Jeder Miterbe hat grundsätzlich das Recht, die Auseinandersetzung/Auflösung der Erbengemeinschaft zu verlangen, egal wie groß sein Erbanteil am ist. Nur ausnahmsweise gilt etwas anderes, nämlich dann, wenn der Erblasser durch eine Verfügung von Todes wegen ( oder ) ein angeordnet hat.

Ein sehr seltener Fall ! Wichtig ist zu wissen, dass kein Miterbe allein über Nachlassgegenstände verfügen darf, tut er es doch macht er sich ! Über sein Erbteil kann er indes frei verfügen, ihn also verkaufen oder auch verschenken.

Fristen sind bei der Erbauseinandersetzung nicht zu beachten.

Da bis zur endgültigen Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft viel Zeit verstreichen kann, vor allem wenn unter den Miterben über die Verteilung entsteht, müssen die Miterben bis zur Auflösung den Nachlass gemeinsam verwalten.

Das ist oft eine sehr schwierige und Verdruss trächtige Sache, denn um ordnungsgemäß sprich vernünftig verwalten zu können, müssen alle an einem Strang ziehen. Wenn mehrheitliche oder einvernehmliche Verwaltungsmaßnahmen nicht zustande kommen, dann haben die Gerichte gut zu tun.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung

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Joachim Heinle – Ihr Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht in Bonn – Bad Godesberg

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