Letztwillige Verfügungen – Gemeinschaftliches Testament von Eheleuten

Eine weit verbreitete Form bei Eheleuten ist das gemeinschaftliche . Es muss zumindest erkennen lassen, dass die Niederschrift der Wille beider Ehegatten ist und deshalb zur Wirksamkeit auch unbedingt beide Unterschriften enthalten muss.

Es kann zu Lebzeiten der von jedem jederzeit ohne die Angabe von Gründen widerrufen werden. Der hat in notarieller Form zu erfolgen, damit sicher gestellt ist, dass der andere Ehegatte den Sinneswandel auch erfährt.

Nach dem Tod des zuerst verstorbenen Ehegatten ist der Überlebende an die Regelungen im gemeinschaftlichen Testament gebunden. Das bedeutet, dass er dann kein eigenes vom gemeinschaftlichen Testament abweichendes Testament mehr errichten kann.

Die Bindung an das gemeinschaftliche Testament kann er dann nur noch durch der umgehen.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung

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Joachim Heinle – Ihr Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht in Bonn – Bad Godesberg

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