Letztwillige Verfügungen – Berliner Testament

Eine besondere Form des gemeinschaftlichen Testaments stellt das Berliner dar. In diesem von Eheleuten errichteten gemeinschaftlichen werden die gemeinschaftlichen nach dem Längstlebenden schon als Schlusserben eingesetzt. 

Damit wollen die sicherstellen, dass nach dem zuletzt versterbenden Elternteil der verbliebene auf jeden Fall den gemeinschaftlichen Kindern zufällt.

Oft wird im schon wechselbezüglich und ausdrücklich mit bindender Wirkung erklärt, dass nach dem Tod des Längstlebenden der überlebende Ehegatte sein soll und die gemeinschaftlichen Kinder nach seinem Tode Schlusserben werden sollen.

An die so gewünschte Bindung muss sich der überlebende Ehegatte dann auch halten, d.h., er kann von den im Berliner Testament getroffenen Regelungen durch eigenes Testament nicht mehr abweichen und z. B. statt der Kinder seinen Bruder zum einsetzen.

In Zweifelsfällen wird die vorbeschriebene Bindung des überlebenden Ehegatten nach dem Gesetz sogar angenommen.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung

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Joachim Heinle – Ihr Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht in Bonn – Bad Godesberg

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