Lebzeitige Vermögensübertragung – Zuwendung unter Lebenden auf den Todesfall

Hier steht der Vertrag zugunsten Dritter auf den ganz im Vordergrund. Die Hauptanwendungsfälle sind die schenkweise Begünstigung eines Dritten durch die Benennung als Bezugsberechtigten in einem Lebensversicherungsvertrag, aber auch die Zuwendung von und Wertpapieren auf den

Die Besonderheit dieser Gestaltung liegt darin, dass ein Leistungsfall gegeben ist, bei dem der Beschenkte die Leistung nur mittelbar aus dem des Schenkers, unmittelbar dagegen aus dem des Versprechenden, also der Allianz oder der Sparkasse ohne Durchgang durch das des Schenkers erhält.

Diese Art der Begünstigung erfolgt außerhalb des Nachlasses. Die jeweiligen Leistungen gehören also nicht zur , was mit diesem Konstrukt ja auch gerade bezweckt werden soll.

Das kann dazu führen, dass der Bezugsberechtigte mehr erhält als der Erbe. Wie man dieses Ergebnis vielleicht doch noch verhindern kann, weiß nur ein versierter Anwalt, der sofort nach dem Todesfall aufzusuchen ist, denn ist die Lebensversicherungssumme erst einmal ausgezahlt, kann er nicht mehr helfen.

Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung

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Joachim Heinle – Ihr Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht in Bonn – Bad Godesberg

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